Mundt Hannover GmbH
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Mai 2019

Zukunftsheizen

  • Wie heizen wir morgen?

    Effizient, hybrid, erneuerbar!
  • Intelligente Kombination für mehr Klimaschutz

    Öl-Brennwerttechnik und Photovoltaik
  • Grüne Perspektive für Motoren und Heizungen

    Öl weiter denken
  • Vom alten Haus zum energetischen Vorzeigeobjekt

    Erfolgreiche Wärmewende

 

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© IWO

Mai 2019

Heizöl im Preisvorteil

Gute Nachrichten für alle Ölheizungsbesitzer: Im Langzeitvergleich gehört Heizöl immer noch zu den kostengünstigeren Energieträgern. Stellt man die häufigsten Brennstoffe in einem Drei-Jahres-Vergleich gegenüber, so zahlen diejenigen, die ihre Wohnungen mit Heizöl beheizen 271 Euro pro Jahr weniger als Gaskunden. Besonders groß ist der Unterschied zur Fernwärme – hier sind die Ölheizer sogar 589 Euro im jährlichen Preisvorteil.

 

Vorrat fexibel auffüllen
Der flüssige Brennstoff bietet weitere Vorteile: Mit dem eigenen Energielager – dem Tank – können Hausbesitzer ihren Energievorrat dann auffüllen, wenn die Marktlage gut und die Preise niedrig sind. Ein weiteres Plus ist die Belieferung über eine flexible Infrastruktur: denn Heizöl wird per Schiff, Pipeline, Bahn und Tankwagen transportiert und erreicht so jedes Haus – ohne, dass es an ein Versorgungsnetz angeschlossen sein muss.

© IWO

Moderne Technik – für die Zukunft gerüstet
Hausbesitzer, die auf Öl-Brennwerttechnik setzen, investieren in Effizienz und auch in die Zukunft: Sofort nach dem Einbau werden bis zu 30 Prozent Heizöl eingespart. Zusätzlich können erneuerbare Energien ins Heizsystem eingebunden werden und den Energieverbrauch weiter reduzieren. Besonders beliebt ist die Solarwärmeanlage. Goßes Potential für die Zukunft haben die Solarstromanlagen, die über einen elektrischen Heizstab im Wärmespeicher oder eine elektrische Wärmepumpe die Heizung unterstützen können. Eine klimafreundliche Perspektive bekommt die Öl-Brennwerttechnik langfristig durch erneuerbare flüssige Brennstoffe, an denen mit Hochdruck
geforscht wird. Sie sind in der modernen Technik einsetzbar und sollen an die Stelle des heutigen Heizöls treten.

 

Quelle: IWO Berechnungen auf Basis der Erhebung des „Brennstoffspiegels" bei Abnahme von 3.000 l Heizöl EL bzw. die äquivalente Energiemenge anderer Brennstoffe/Energieträger inkl. möglichem Grundpreis. Alle Angaben sind Durchschnittswerte und können sich von Ihrer konkreten Situation unterscheiden. Ein Gesamtkostenvergleich zwischen der Ölheizung und anderen Heizsystemen lässt sich nur aus Ihrer individuellen Situation heraus berechnen. Die laufenden Energie- und Betriebskosten einerseits sowie die einmaligen Kosten für die Anlagetechnik und deren Installation andererseits sind hierbei gegeneinander abzuwägen. Stand Januar 2019; Grafik: IWO

Mai 2019

Shell baut Vertrieb für GTL-Kraftstoff aus

Das Netzwerk für den von Shell entwickelten Kraftstoff GTL (Gas to Liquids) erweitert sich stetig. Das umweltschonende Produkt wird nun auch in der Region Magdeburg angeboten. Zudem rückt der süddeutsche Raum in den Fokus.

Für den Raum Magdeburg ist das Unternehmen Mundt zuständig. »Wir bieten GTL jetzt entlang der Autobahn A2 an, also bis in den Großraum Berlin, Braunschweig und Hannover«, sagt Vertriebsspezialist Thomas Wojtzyk. Somit können nun auch Schiffsführer auf der Elbe sowie im Elbe-Havel-Kanal und im östlichen Teil des Mittellandkanals den synthetischen und nahezu geruchsneutralen Kraftstoff beziehen. Dieser wird per Schiff oder alternativ über die Schiene in großen Kesselwagen zum Tanklager »MUT» nach Magdeburg transportiert. Von dort geht es per Lkw im Straßentransport weiter zu den Abnehmern.

[gesamten Text im PDF lesen]

 

Quelle: Thomas Wägeler / Binnenschifffahrt 05, 2019

© Shell

Februar 2019

Neue Regelungen 2019

Heizung: Worauf Eigentümer dieses Jahr achten sollten

An die Heizung denken die meisten vor allem dann, wenn sie auf ihre Gas- oder Heizöl-Rechnung schauen. Gerade zu Jahresbeginn stehen neue Regelungen bei Steuern oder Versicherungen im Fokus der Aufmerksamkeit. Doch auch rund um die Heizung gibt es 2019 einiges zu beachten.

 

© IWO

Energieausweis checken

Viele Gebäude-Energieausweise müssen in diesem Jahr erneuert werden. Der Grund: Ein Energieausweis ist immer nur zehn Jahre lang gültig, und seit 2009 gilt die Energieausweispflicht für alle Bestandsgebäude, die vermietet oder verkauft werden. Bereits im vergangenen Jahr sind viele Energieausweise für Gebäude mit Baujahr vor 1966 abgelaufen, denn für diese Häuser wurde die Ausweispflicht bereits 2008 eingeführt. Ein guter Anlass also, sich mit der Effizienz der eigenen Immobilie zu beschäftigen, denn hier kann durch eine Heizungsmodernisierung oder eine energetische Sanierung der Gebäudehülle in vielen Fällen einiges an Energie gespart werden. Der Energieausweis gibt mit einer rot-gelb-grünen Farbskala Auskunft über die energetischen Kennwerte eines Gebäudes und ordnet sie einer von neun Effizienzklassen von A+ bis H zu. Damit macht der Ausweis den Energiebedarf eines Gebäudes vergleichbar. Er muss Kauf- und Mietinteressenten bei einer Immobilienbesichtigung vorgelegt werden.

 

Anpassung des Heizungslabels


Ab dem 26. September 2019 ändert sich die Skala des Heizungslabels für Neuanlagen. Die schlechtesten Effizienzklassen E bis G fallen dann weg. Dafür kommt am oberen Ende der Skala die Klasse A+++ hinzu. Für hocheffiziente Gas- und Öl-Brennwertgeräte, die eine nahezu vollständige Energieausnutzung haben, ändert sich nichts. Sie bekommen auch im angepassten Label ein A. In Kombination mit Solarthermie oder anderen erneuerbaren Energien kann sich die Effizienzklasse weiter verbessern, bis hin zu A++. Hierbei kommt dann das sogenannte Paket- oder Verbundlabel zum Einsatz. Das Label soll Kunden dabei helfen, die Effizienz verschiedener Heizgeräte zu vergleichen. Gelabelt werden zurzeit öl-, gas- und strombetriebene heizungstechnische Produkte, aber auch Wärmespeicher und Solarthermieanlagen. Das Heizungslabel trifft dabei jedoch keine Aussage zu den tatsächlichen Energiekosten. Darauf weist das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) ausdrücklich hin. Beim Vergleich unterschiedlicher Effizienzlabel von Haushaltsgeräten sind Rückschlüsse auf die tatsächlichen Energiekosten möglich, da diese alle mit Strom betrieben werden. Bei Heizgeräten funktioniert das nicht, da es unterschiedliche Energieträger mit unterschiedlichen Preisen gibt.

 

Austauschpflicht für alte Heizkessel


Heizkessel, die mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, müssen unter bestimmten Bedingungen ausgetauscht werden. So schreibt es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Nun trifft es Heizkessel mit Baujahr vor 1989. Auskunft über das Kesselbaujahr gibt das Typenschild auf dem Heizgerät, das eventuell auch unter der Dämmschicht gegen Wärmeverluste des Kessels verborgen sein kann. Alternativ finden sich die Angaben im Schornsteinfegerprotokoll, der Rechnung der Anlage oder anderen Datenblättern. Doch nicht für alle Heizkessel ist nach 30 Betriebsjahren zwingend Schluss: Heizgeräte mit Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik dürfen weiterbetrieben werden. Auch wer sein Haus mit weniger als drei Wohneinheiten seit spätestens 1. Februar 2002 selbst bewohnt, ist auch von der Austauschpflicht ausgenommen. Aber auch unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung zur Erneuerung der Heizung ist es in vielen Fällen sinnvoll, eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen. Als Faustregel gilt: Ist eine Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich der Austausch fast immer. Wie IWO-Untersuchungen zeigen, ist es dabei in der Regel am günstigsten, beim bestehenden Energieträger zu bleiben und die Gerätetechnik zu erneuern. Brennwertgeräte können den Brennstoffbedarf gegenüber alten Heizkesseln um bis zu 30 Prozent verringern.

Februar 2019

Energiekosten sparen in der kalten Jahreszeit

Heizung erneuern: Rund 1.000 Euro und mehr Zuschuss möglich

Hausbesitzer, die ihre Ölheizung modernisieren wollen, können dafür jetzt mit minimalem Aufwand hohe Zuschüsse in Anspruch nehmen. Dafür sorgt ein spezieller Fördermittel-Service im Rahmen der Aktion „Besser flüssig bleiben“. Experten übernehmen dabei die Suche nach Geldern aus staatlichen Fördertöpfen sowie die komplette Antragsstellung.

„Für Eigentümer, deren Haus über eine alte Ölheizung verfügt, ist die Modernisierung mit einem modernen Öl-Brennwertgerät zumeist der günstigste Einstieg in die Energiewende“, erklärt Annette Cronenberg vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), das die Aktion gemeinsam mit zahlreichen Heizgeräteherstellern initiiert hat. „Brennwerttechnik ist hocheffizient und hilft dadurch, die Heizkosten zu senken. Der Verbrauch kann um bis zu 30 Prozent reduziert werden.“ Aus diesem Grund werde der Einbau von Öl-Brennwertheizungen auch finanziell gefördert. „Was viele Hausbesitzer abschreckt, ist jedoch der bürokratische Aufwand. Hier setzen wir mit unserem Fördermittel-Service an. Dieser Dienst ist kostenlos, wenn die Wahl auf ein Öl-Brennwertgerät eines der teilnehmenden Hersteller fällt.“

© IWO

Anruf genügt

Eins ist dabei besonders wichtig: Die Gelder müssen beantragt werden, bevor die Modernisierungsmaßnahme startet. Hausbesitzer wenden sich daher mit dem Angebot ihres Heizungsbauers für eine Öl-Brennwertheizung telefonisch an den Fördermittel-Service unter 06190 / 9263435. Die Experten beraten die Modernisierer individuell, um ihnen die maximale Fördersumme aus mehr als 2.000 Förderprogrammen zu sichern: Rund 1.000 Euro und mehr sind möglich. Ab diesem Moment geht alles automatisch und ohne Zutun des Hausbesitzers: Die Fördermittelexperten übernehmen kostenlos den gesamten Service einschließlich Antragstellung.

 

Investition in die Zukunft

Doch ist der Einbau einer neuen Ölheizung überhaupt noch zeitgemäß? IWO-Expertin Cronenberg hat da keine Bedenken: „Ein Öl-Brennwertgerät ist eine gute Investition in die Zukunft. Sie verringert den CO2-Ausstoß und lässt sich ideal mit regenerativen Energieerzeugern, wie zum Beispiel Solaranlagen, kombinieren. Die Mineralölbranche forscht zudem daran, dass langfristig auch das Heizöl selbst zunehmend erneuerbar wird. Neue Brennstoffe, wie zum Beispiel E-Fuels, werden in den heutigen Brennwertgeräten einsetzbar sein. So erhalten Ölheizungen eine klimaneutrale Perspektive." Mehr unter www.besser-fluessig-bleiben.de.

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