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November 2012
"Gamsen. So, der Winter kann kommen: Maik Scharfenberg aus Gamsen ist gewappnet. Er hat eine Tankwagenladung voll Heizöl bei einem Shell-Gewinnspiel gewonnen. Gestern kam die Ladung."
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www.waz-online.de
Oktober 2012
Damit eine Heizung so effizient wie möglich arbeitet und keine Energie verschwendet, müssen die Komponenten der gesamten Anlage aufeinander abgestimmt sein. Erreicht wird das mit einem hydraulischen Abgleich durch den Fachhandwerker.
Im Fußball gilt: Elf gute Einzelspieler sind noch lange keine Mannschaft. Denn erst, wenn sie im Zusammenspiel miteinander harmonieren, kommen gute Ergebnisse zustande. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten Heizungsanlagen. Die beste Pumpe und die effizientesten Thermostate nützen nichts, wenn nicht sämtliche Einzelkomponenten des Systems aufeinander abgestimmt sind.
© IWO
Dann kann es passieren, dass sich die Wärme ungleichmäßig im Haus verteilt. Näher am Heizkessel gelegene Heizkörper werden besser durchströmt und geben häufig unbemerkt mehr Wärme ab als eigentlich erforderlich. In weiter entfernten Räumen hingegen kommt gegebenenfalls zu wenig Wärme an.
Daraufhin sollte die Heizungsanlage vor allem dann überprüft werden, wenn sich durch Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung oder neue Fenster der Wärmebedarf eines Hauses verändert. Die geeignete Maßnahme ist der hydraulische Abgleich. Dabei berechnet der Fachhandwerker mithilfe eines speziellen Computerprogramms an welchen Komponenten er bestimmte Einstellungen verändern muss, um eine optimale Wärmeverteilung zu erzielen. Unnötige Wärmeverluste gehören damit der Vergangenheit an. Darüber hinaus sinkt der Stromverbrauch der Umwälzpumpe und es gibt keine störenden Fließgeräusche mehr in den Heizkörpern.
Bauherren, die ihre Heizung modernisieren und dafür staatliche Fördermittel beantragen wollen, kommen um den hydraulischen Abgleich nicht herum. Denn er ist im Zuge der Neuinstallation nicht nur technisch geboten, sondern oft die Grundvoraussetzung, für entsprechende Zuschüsse. Die Kosten dafür belaufen sich bei einem Einfamilienhaus je nach Gegebenheiten und erforderlichen Maßnahmen auf rund 400 bis 1.000 Euro. Wie ein hydraulischer Abgleich funktioniert, was er bringt und welche Arbeitsschritte der Fachhandwerker vornimmt, erklärt ein anschauliches Video des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) unter www.oelheizung.info/hydraulischer-abgleich.
IWO, 2012Oktober 2012
Es gibt verschiedene Förderprogramme, mit denen die wärmetechnische Sanierung von Gebäuden unterstützt wird. Wer geschickt kombiniert, kann einen Zuschuss von fast 2.500 Euro einstreichen.
Wie lassen sich die Heizkosten effektiv senken? Diese Frage brennt Tausenden von Eigenheimbesitzern unter den Nägeln. Die Erneuerung der Heizung und die Einbindung von erneuerbaren Energien ist in vielen Fällen eine gute Option. Wer die richtigen Förderprogramme in Anspruch nimmt, kann die Investitionskosten deutlich reduzieren.
© IWO
Für die verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen existieren unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Gute Zuschüsse gibt es zum Beispiel für die Einbindung von Solarenergie. Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) beteiligt sich der Staat an der Neuinstallation von Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit 90 Euro pro angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche. Seit dem 15. August diesen Jahres beträgt der Zuschuss jedoch mindestens 1.500 Euro. Wird also beispielsweise eine zwölf Quadratmeter große Solaranlage installiert, fällt der Zuschuss nun 420 Euro höher aus. Weitere 50 Euro gibt es für den Einbau von effizienten Solarkollektorpumpen. Wer gleichzeitig seinen alten Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzt, bekommt dafür zusätzlich einen „Kesseltauschbonus“ von 500 Euro. Der Antrag für die MAP-Fördermittel wird beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt.
Für eine solche Modernisierung können weitere Zuschüsse in Anspruch genommen werden, etwa über die Aktion „Deutschland macht Plus“ des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Hier erhalten Bauherren für die Installation eines neuen Öl-Brennwertgerätes eine Heizöl-Prämie von 350 Litern. Wird zusätzlich eine Solaranlage eingebaut, gibt es 500 Liter. Bei einem Heizölpreis von 80 Cent pro Liter hat die Prämie damit einen Gegenwert von 400 Euro.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, wie hoch der Zuschuss aus beiden Fördertöpfen ausfällt: Wer auf seinem Dach zwölf Quadratmeter Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung anbringen lässt, eine effiziente Solarkollektorpumpe installiert und seine alte Ölheizung durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, kommt auf eine Gesamtfördersumme von 2.450 Euro – 2.050 Euro vom Staat und 400 Euro von IWO. Bei geschätzten Investitionskosten von etwa 19.000 Euro verringert sich somit der Betrag, den Eigenheimbesitzer aus eigener Tasche zahlen müssen, um rund 13 Prozent.
August 2012
Hausbesitzer, die jetzt ihre Heizung modernisieren, sparen nicht bloß eine Menge Energie. Sie können auch noch bis Ende 2013 eine Heizöl-Prämie kassieren. Bis zu 500 Liter Heizöl gibt es gratis, wenn eine neue Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage eingebaut wird.
Drei von vier Hauseigentümern, die eine Modernisierung durchgeführt haben oder planen, geben laut einer Umfrage der Landesbausparkassen (LBS) die Senkung der Energiekosten als wichtigsten Grund an. Einleuchtend, denn schließlich macht sich diese Investition unmittelbar bezahlt. Bis zu 30 Prozent Energie lassen sich durch den Austausch einer veralteten Heizung gegen Brennwerttechnik auf einen Schlag einsparen. Wird zusätzlich eine Solaranlage eingebunden, sinkt der Energiebedarf noch weiter.
© Lore Bark
Alle Hausbesitzer, die sich jetzt für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheiden, sparen nicht nur bei den Energiekosten – sie bekommen sogar noch etwas dazu: Bis zu 500 Liter Heizöl gratis gibt es, wenn sie sich an der Modernisierungsaktion „Deutschland macht Plus“ beteiligen, die das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gemeinsam mit namhaften Heizgeräteherstellern jetzt neu aufgelegt hat. Noch bis zum 31. Dezember 2013 gibt es für eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik und Solaranlage 500 Liter Heizöl. Ohne Solaranlage liegt die Prämie bei 350 Litern.
Alle Details sowie den Heizöl-Gutschein zum Download gibt es auf der Aktions-Website www.deutschland-macht-plus.de.
IWO, 2012August 2012
Ob Parkanlagen, Freibäder oder Biergärten – im Sommer zieht es alle an die frische Luft. Denn mit warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein lässt sich die schönste Zeit des Jahres in vollen Zügen genießen. Doch die Sonne hat auch andere Aufgaben, als uns gute Laune zu bescheren. Sie ist ein kostenloser Energiespender, der unter ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Wer Sonnenenergie nutzt, schont die Umwelt und spart Geld.
© IWO
In den Sommermonaten kann fast der gesamte Wärmebedarf eines Ein- oder Zweifamilienhauses allein über eine Solaranlage abgedeckt werden. Die von den Solarkollektoren gesammelte Energie genügt, um die Warmwasserversorgung sicher zu stellen. Der Heizkessel kann meist komplett ausgeschaltet werden, so dass in dieser Zeit kein Heizöl verbraucht wird.
Um Solarenergie möglichst wirtschaftlich zu nutzen, muss die Kollektorfläche passend ausgelegt werden. Soll die Anlage lediglich für die Warmwasserbereitung sorgen, genügen bei einem Vier-Personen-Haushalt rund fünf Quadratmeter. Ist zusätzlich die Unterstützung der Heizung vorgesehen, werden in der Praxis häufig zwischen zehn und 15 Quadratmeter installiert.
Komplett durch Sonnenenergie ersetzen lässt sich die herkömmliche Heizung allerdings nicht. Denn die meiste Wärme wird in der Regel im Winter benötigt, wenn die Tage kurz sind und die Sonne sich rar macht. Zwar leistet eine Solaranlage dann immer noch einen Beitrag für die Beheizung der Räume, aber den gesamten Wärmebedarf kann sie allein nicht decken. Moderne Brennwertgeräte lassen sich sehr gut mit Solarthermie kombinieren. Sie liefern schnell und flexibel so viel Wärme, wie gerade zusätzlich benötigt wird. Durch die Lagerung des Energieträgers im eigenen Tank fallen im Gegensatz zu leitungsgebundenen Energien außerdem keine Grundgebühren an, wenn die Heizung im Sommer stillsteht.
Um Solarenergie auch dann zu nutzen, wenn gerade keine Sonne scheint, ist ein Wärmespeicher erforderlich. Er ist das eigentliche Kernstück der Anlage und bevorratet die gewonnene Wärme. Da der Speicher auch direkt an den Heizkessel angeschlossen ist, reagiert das System selbständig auf die aktuellen Bedingungen. Spielt das Wetter nicht mit, um allein mit Sonnenenergie die vorgegebene Mindesttemperatur im Speicher zu erreichen, schaltet sich automatisch der Heizkessel zur Unterstützung ein.
Berechnungen des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) zufolge stellt die Umrüstung von einer alten Heizung auf Solarenergie und Brennwerttechnik eine der effektivsten energetischen Sanierungsmaßnahmen dar. Die Investitionskosten hierfür liegen bei rund 22.000 Euro. Damit lassen sich bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Die neue Heizung macht sich also in zehn bis 16 Jahren bezahlt. Zum Vergleich: Die Dämmung der Fassade amortisiert sich bei nahezu gleichen Kosten erst nach 19 bis 32 Jahren.
IWO, 2012